2. Deutsche Infrastruktur-Konferenz
Ein Rückblick

Deutsche Infrastruktur-Konferenz erhält großen Zuspruch und etabliert sich als wertvolle Plattform

Mit der 2. Fachkonferenz zum Thema deutsche Infrastruktur am 29.01.2020 in Berlin etablierte die IDI (Initiative deutsche Infrastruktur) e.V. ein Format, das deutsche Altersvorsorgeeinrichtungen, politische Vertreter, Vertreter aus Verbänden und der Wirtschaft zum Dialog zusammenbrachte.

Durch Fachvorträge von ausgewiesenen Experten aus unterschiedlichen Bereichen wurden einmal mehr die Herausforderungen und der erhebliche Investitionsbedarf in die deutsche Infrastruktur deutlich. Die Vielfalt der behandelten Themen erstreckte sich von der Erweiterung des Glasfasernetzes, über den notwendigen Stromnetz- und Schienenausbau bis hin zur Entwicklung von Wasserstoff als zukünftige Energiequelle.

Ein besonderes Highlight war die Keynote von Stephanie von Ahlefeldt, Leiterin der Abteilung für Energiepolitik im BMWi. Sie richtete ihren Blick in die Infrastrukturzukunft Deutschlands. Dabei führte Sie aus, dass das Kohleausstiegsgesetz ein wichtiger Einstieg in unsere Zukunft ist, was CO²- Freiheit bedeutet, und wie man die Spitzenpreiszeiten von Strom regeln könne.

Auf großes Interesse stießen die Ausführungen von Vertretern deutscher Altersvorsorgeeinrichtungen, wie beispielsweise Axel-Rainer Hoffmann, Mitglied der Vorstände, VOLKSWOHL BUND Versicherungen, und Lutz Horstick, Leiter Kapitalanlage Wertpapiere und Darlehen, Ärzteversorgung Westfalen-Lippe, gestoßen. Anhand von konkret umgesetzten Projekten in Deutschland wurde sichtbar welche infrastrukturellen Verbesserungen möglich sind, wenn man zukünftig auf diese Investorengruppe als Finanzgeber in Ergänzung zur öffentlichen Finanzierung zurückgreifen kann. 

Als deutsche Altersvorsorgeeinrichtungen suchen wir nach stabilen Renditen, um unseren langfristigen Pensionsverpflichtungen nachzukommen. Gerne würden wir mehr in deutsche Infrastrukturprojekte investieren. Das Potential als Branche liegt sicher im Milliarden Euro Bereich und kann einen wesentlichen Beitrag zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft leisten,"  erklärt Moderator Ulf Loleit, Leiter Corporate Finance ZF Group. 

Es herrschte Einigkeit darüber, dass es mit dieser Konferenz erstmals gelungen ist, eine gemeinsame Plattform zu schaffen, in der alle für den Ausbau der deutschen Infrastruktur relevanten Zielgruppen an einem Ort zusammenkommen. Dies wird als entscheidende Grundlage für mehr Investitionen in die deutsche Infrastruktur gesehen.